In Deutschlands benutzen viele ältere Computer und Laptops mit Windows 10, die immer noch gut laufen.
Microsoft, die Firma hinter Windows, kündigte an, ab dem 14. Oktober 2025 keine Sicherheitsupdates für Windows 10 zu liefern. Zwar kann man kostenfrei auf Windows 11 updaten. Die Hardware- Vorraussetzungen für Windows 11 erfüllen aber viele Computer nicht mehr.
Ohne die Updates ist Windows 10 Hacking-Angriffen hilflos ausgeliefert. Surfen im Internet wird damit zum Sicherheitsrisiko.
Viele wissen nicht, dass man alte Computer mit freier Software wie dem kostenlosen Betriebssystem Linux Mint mit aktuellen Sicherheitsupdates weiterbetreiben kann.
In einer gemeinsamen Aktion bieten der Technik-Treff meet&geek, das Albertus-Magnus-Gymnasium und das Repaircafe Friesoythe am 2. Januar um 19 Uhr im alten Musiksaal des AMG eine Einführung in Linux an und helfen bei der Installation. Das kostenlose Angebot steht allen Personen offen, die ihre Computer sicher weiterverwenden wollen.
Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen.
Häufige Fragen:
Das ist zu empfehlen, da dann das neue Linux Mint “ungestört” und mit ausreichend Platz auf der Festplatte Platz findet.
Es gibt aber auch die folgenden Alternativen, mit denen die Daten erhalten bleiben können, die aber u.U. gewisse Einschränkungen mit sich bringen:
- Installation neben Betriebssystem und Daten auf der vorhandenen Festplatte: Es muss dafür noch genug Platz vorhanden sein. Es kann zu Problemen kommen, wenn die vorhandenen Daten ungünstig verteilt auf der Platte liegen sowie zu Wechselwirkungen mit dem vorhanden Betriebssystem zB beim Hochfahren
- Installation auf leerem USB-Stick: Statt auf einer Festplatte kann Linux auch auf einem weiteren, leeren USB-Stick installiert werden. Hierbei kann es gerade bei älteren Rechnern und USB-Sticks zu Platz- und Geschwindigkeitsproblemen kommen. Auch sind USB-Sticks i.d.R. technisch nicht für viele Schreibvorgänge wie sie ein Betriebssystem verursacht ausgelegt. Bei langfristiger Nutzung droht Datenverlust.
- Keine Installation, stattdessen Nutzung des Installations-USB-Stick: Eignet sich nur zum kurzen Ausprobieren, da Veränderungen (Neue Dokumente, Programme,…) beim Neustart gelöscht werden
Neben den umfangreichen Informationen, die man zu Mint Linux im Internet findet, findet i.d.R. am ersten Freitag des Monats das meet&geek-Treffen im Jugendzentrum Wasserturm statt, wo andere Linux-User gerne Hilfe anbieteten.
Wir werden 2-3 Arbeitsplätze mit Maus, Monitor und Tastatur aufbauen, an die der eigene Rechner angeschlossen werden kann.
Hierzu gibt es viele Möglichkeiten: USB-Stick, externe Festplatte oder die Nutzung eines Cloud-Anbieters wie Google Drive, Microsoft OneDrive oder Dropbox
